Das Coaching wird oft als eine Reise von einem Ist-Zustand zu einem gewünschten Soll-Zustand beschrieben. Doch was macht diesen Prozess eigentlich aus? Es ist weit mehr als nur ein Gespräch; es ist eine strukturierte Methode zur Unterstützung von Veränderungsprozessen. Um die Dynamik eines erfolgreichen Coachings zu verstehen, müssen wir uns mit den drei tragenden Säulen beschäftigen, die das Fundament bilden: der Zielorientierung, der Ressourcenorientierung und der Selbstwirksamkeit.
Die Zielorientierung: Der Kompass des Prozesses
Ohne ein Ziel ist Coaching wie eine Schifffahrt ohne Kompass. Die Zielorientierung stellt sicher, dass der Prozess nicht in bloßem Plaudern endet, sondern eine klare Richtung verfolgt. Im Coaching geht es darum, vage Wünsche in konkrete, erreichbare und überprüfbare Ziele zu transformieren.
Ein zentrales Element ist hierbei die Unterscheidung zwischen dem aktuellen Problem und dem angestrebten Ziel. Während die Problemorientierung oft in der Vergangenheit oder in Defiziten verharrt, blickt die Zielorientierung konsequent nach vorne. Ein Ziel muss so definiert sein, dass der Coachee am Ende des Prozesses messen kann, ob er angekommen ist.
Prüfungstipp: Achten Sie bei Fallstudien darauf, ob das Ziel "SMART" formuliert ist (Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch, Terminiert). Ein Ziel wie "Ich möchte mich besser fühlen" ist im Coaching zu vage; "Ich möchte in Stresssituationen drei verschiedene Atemtechniken anwenden können" ist zielorientiert.
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